Nomen est omen

«Hervorragend» heisst der Kartenverlag von Stefan und Simone Schüpbach. Und hervorragend im wahrsten Sinne des Wortes sind auch die Produkte wie beispielsweise die 3D Pop Up Karten. Vor rund sieben Jahren wurde die Firma gegründet.

«Die Firmengründung war alles andere als geplant», erinnert sich Stefan Schüpbach. Der gelernte Banker hatte 16 Jahre bei einer Grossbank vermögende Kunden betreut. Mit 32 Jahren verspürte er Lust nach etwas Neuem. Er verliess die Bank um zusammen mit seiner Frau Simone eine Weltreise zu machen. In Vietnam sind die beiden dann auf die ersten Produkte gestossen und haben im Herbst 2009 zu Hause begonnen, diese zu vermarkten. Mit dabei war damals auch die Schwiegereltern von Stefan Schüpbach, welche von den Karten ebenso begeistert waren. Schwiegervater Herbert Heuscher unterstützte mit Rat und Tat das junge Paar und hilft noch heute im Betrieb mit. Das war der Anfang. Knapp 7 Jahres später beschäftigt die junge Firma bereits 13 Teilzeit-Mitarbeiter und ist in der Branche etabliert. «Hervorragend» gehört inzwischen zu den bedeutendsten Kartenverlagen die Fairtrade- und Handmade-Produkte in der Schweiz vertreiben. Sehr wichtig sind dem Unternehmer die sozialen Werte. Nicht nur in der Produktion, sondern auch in der Logistik und im Vertrieb in der Schweiz unterstützt man Menschen mit verschiedensten Beeinträchtigungen.

Das kleine Berner Unternehmen handelt mit ganz speziellen Geschenk- und Glückwunschkarten. Neben handbemalten Karten aus Thailand bietet «Hervorragend» auch handgefertigte 3D-Pop-Up- sowie Quilling-Karten aus Vietnam an. Vor gut einem Jahr kamen die Artikel aus Growing Paper, ein mit Pflanzensamen angereichertes Papier dazu. Vor wenigen Monaten sind «Hervorragend» und die Emmentaler Scherenschnitt-Künstlerin Esther Gerber eine Zusammenarbeit eingegangen. Das Resultat daraus sind neuartige Scherenschnittkarten immer basierend auf einem Original Scherenschnitt der Künstlerin. Getreu der Firmencredos «überraschend», «wertschätzend» und «fair» werden alle Produkte gemäss Fair Trade Standards hergestellt und auch in der Schweiz soziale Werte hochgehalten. So wird zum Beispiel das Lager und die ganze Logistik von der Thuner Sozialfirma TRANSfair verwaltet.

 
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