Die Branche zog es in die Berge

Wieder standen gleich vier Versammlungen auf dem Programm der diesjährigen Branchentagung in Arosa. Bei gutem Wetter und hervorragend organisiert durch das OK um Benedikt Koch, konnten gegen 130 Besucherinnen und Besucher neben vielen Kontakten mit Branchenkollegen, auch die herrliche Bergwelt geniessen.

Das Programm in Arosa war dicht bepackt und so fanden bereits am Freitagnachmittag die Generalversammlungen des Verbandes Schweizer Spielwarendetaillisten VSSD, der Papeterie Einkaufsgenossenschaft PEG sowie von PBS-Schweiz statt. Der Samstagmorgen bestritt schon fast traditionsgemäss die PEG mit ihrem Forum. Am Nachmittag machte dann der Verband Schweizer Papeterie VSP mit ihrer Delegiertenversammlung den Abschluss.

DV VSP

Der Abschluss der Veranstaltungsreihe machte am Samstagnachmittag der VSP mit seiner 98. Delegiertenversammlung. VSP- Präsident Thomas Köhler, der die Versammlung wie immer souverän und effizient leitete, erinnerte in seinem Jahresrückblick auf besondere Ereignisse, wie beispielsweise die Ablösung des Sekretariates unter Christoph und Regula Meier und die Übernahme dieser Aufgaben durch Benedikt Koch, der vorher jahrelang die Finanzen mit grosser Weitsicht führte. «Dass dieser Übergang ohne Nebengeräusche, sowie still und fast unbemerkt vor sich ging, verdankt der VSP dem alten Sekretariat in Bern und dem neuen in Chur», freute sich Thomas Köhler.

Im besonderen Fokus dieser DV stand das Ressort «Papeterie und Büro», mit der Fachzeitschrift, den Newslettern und dem Produkte- und Lieferantenverzeichnis, geleitet von Martha Arnold. Mitte letzten Jahres wurde die Wirtschaftsschule Zürich beauftragt, alle Kommunikationsmassnahmen des VSP im Rahmen einer Semesteraufgabe genau unter die Lupe zu nehmen. Es wurde der Geschäftsleitung des VSP eine gegen 200seitige Zusammenfassung der Resultate präsentiert, die als Grundlage für die künftige Strategie von PAPETERIE UND BÜRO dienen sollte. Anschliessend wurde eine zukunftsgerichtete Strategie erarbeitet, die neben der gedruckten Ausgabe der Fachzeitschrift, auch die übrigen elektronischen Kommunikationsmittel umfasst. Eingeschlossen ist auch der Internetauftritt des Verbandes, der in die Jahre gekommen ist und einen Relaunch dringend nötig hat.

Dazu Martha Arnold: «Die Digitalisierung beschäftigt den VSP schon seit geraumer Zeit. So war der VSP im Jahr 2005 der erste Schweizer Berufsverband, der mit dem «Blended Learning» die Vorteile von Präsenzveranstaltungen mit E-Learning kombiniert hat. Auch wenn unsere Branche hohen Wert auf Wertigkeit und Haptik in der Kommunikation legt, ist es niemanden entgangen, dass das Lese- und Werbeverhalten sich in den vergangenen Jahren weiter verändert haben. Die kleinen Bildschirme unserer Smartphones sind auch aus dem Papeteristen-Alltag nicht mehr wegzudenken. Die Kadenz und Halbwertszeit der Informationen haben sich drastisch verkürzt. Ab 2018 werden wir deshalb auch mit unseren Kommunikationskanälen «Papeterie und Büro», dem Newsletter, den Verzeichnissen und der Webseite einen neuen Weg beschreiben.»

Nach intensiven Vorbereitungen im vergangenen Jahr, hat der Zentralvorstand im Frühjahr beschlossen, ein integriertes Branchenportal für Papeteristen, Mitarbeitende, Lernende, Einkäufer und Lieferanten erstellen zu lassen. Der langjähriger Vermarktung- und Publikationspartner Rubmedia wurde beauftragt, eine umfassende Informationsplattform zu erstellen, welche die «Community» noch enger zusammenschweissen und die zukünftigen Bedürfnisse der Werbewirtschaft abdecken soll. Die Arbeiten daran laufen nun auf Hochtouren, sodass auf Januar 2018 die Umstellung erfolgen kann.

 
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